Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB).
1. Anbieter und Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge zwischen der
Next Gen Entrepreneurship UG (haftungsbeschränkt)
handelnd unter Accelerate Health
(nachfolgend „Anbieter“)
und ihren Kund:innen bzw. Teilnehmer:innen (nachfolgend „Teilnehmer“), die über die Website des Anbieters, per E-Mail, per Rechnung, über Online-Bewerbungen, Buchungsformulare oder sonstige Fernkommunikationsmittel geschlossen werden.
Die AGB gelten für alle Programme, Coachings, Retreats, Assessments, digitalen Angebote sowie sonstigen Leistungen des Anbieters, sofern nicht ausdrücklich abweichende schriftliche Vereinbarungen getroffen wurden.
2. Zielgruppe und Vertragsart
Die Angebote des Anbieters richten sich primär an Unternehmer:innen im Sinne von § 14 BGB (insbesondere Gründer:innen, Geschäftsführer:innen, Führungskräfte und Selbstständige).
Sofern Leistungen ausnahmsweise gegenüber Verbraucher:innen im Sinne von § 13 BGB erbracht werden, gelten diese AGB ebenfalls, ergänzt um die zwingenden gesetzlichen Verbraucherschutzvorschriften.
3. Vertragsgegenstand
Der Anbieter erbringt Leistungen im Bereich Performance, Leadership, Gesundheit, Selbstführung und persönliche Entwicklung. Die Leistungen können insbesondere folgende Bestandteile umfassen:
Einzel- und Gruppencoaching
Workshops, Retreats und Präsenzveranstaltungen
Assessments, Diagnostik- und Reflexionsformate
Digitale Inhalte, Tools und Begleitmaterialien
Peer-Formate und Austauschformate
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Programmbeschreibung, dem individuellen Angebot, der Rechnung sowie ggf. ergänzenden Participation & Service Agreements.
4. Vertragsschluss
Der Vertrag kommt zustande, sobald mindestens eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist:
schriftliche Annahme eines Angebots durch den Teilnehmer (auch per E-Mail oder Checkbox)
schriftliche Teilnahmebestätigung durch den Anbieter
Zahlung einer in Rechnung gestellten Teilnahme- oder Servicegebühr
Mit Vertragsschluss erkennt der Teilnehmer diese AGB sowie alle ergänzenden programmspezifischen Vereinbarungen als verbindlich an.
5. Ergänzende Teilnahme- und Servicevereinbarungen
Für einzelne Programme gelten zusätzliche oder abweichende Participation & Service Agreements, Teilnahmebedingungen oder Programmanhänge.
Diese regeln insbesondere:
Programminhalte und -struktur
Mitwirkungspflichten
Stornierungs- und Ausfallregelungen
Haftungsbegrenzungen
Nutzungsrechte und Vertraulichkeit
Im Falle von Widersprüchen gehen die jeweiligen programmspezifischen Vereinbarungen diesen AGB vor.
6. Preise, Zahlungsbedingungen und Zahlungsverzug
Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.
Rechnungen sind innerhalb der auf der Rechnung angegebenen Zahlungsfrist ohne Abzug fällig. Die Teilnahme an Programmen oder Leistungen ist grundsätzlich erst nach vollständigem Zahlungseingang verbindlich bestätigt.
Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt:
gesetzliche Verzugszinsen zu verlangen,
Mahnkosten zu erheben,
weitere Leistungen bis zum vollständigen Ausgleich offener Forderungen zurückzuhalten.
7. Widerrufsrecht, Rücktritt und Ausschluss
a) Unternehmer (§ 14 BGB)
Für Unternehmer besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Ein ordentliches Rücktritts- oder Kündigungsrecht nach Vertragsschluss ist ausgeschlossen, soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart.
b) Verbraucher (§ 13 BGB)
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht von vierzehn (14) Tagen ab Vertragsschluss zu.
Der Widerruf ist mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. per E-Mail) gegenüber dem Anbieter zu erklären.
c) Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn:
der Anbieter mit ausdrücklicher Zustimmung des Teilnehmers vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistungserbringung beginnt und
der Teilnehmer bestätigt, dass er durch diese Zustimmung sein Widerrufsrecht verliert.
Dies gilt insbesondere für:
Coaching- und Beratungsleistungen
Assessments und Auswertungen
digitale Inhalte
Retreats und Präsenzveranstaltungen
personalisierte oder terminierte Leistungen
d) Keine Rückerstattung nach Leistungsbeginn
Nach Beginn der Leistungserbringung besteht – soweit gesetzlich zulässig – kein Anspruch auf Rückerstattung bereits gezahlter Entgelte, unabhängig vom Status des Teilnehmers.
8. Abgrenzung zu medizinischen und therapeutischen Leistungen
Die Leistungen des Anbieters stellen keine medizinische, psychotherapeutische oder heilkundliche Behandlung dar und ersetzen keine ärztliche oder therapeutische Betreuung. Die Teilnahme erfolgt eigenverantwortlich.
9. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
Eine Haftung für persönliche, gesundheitliche, unternehmerische oder wirtschaftliche Entscheidungen, die auf Grundlage der vermittelten Inhalte getroffen werden, ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
10. Urheberrechte und Nutzungsrechte
Alle vom Anbieter bereitgestellten Inhalte, Materialien, Konzepte, Methoden, Frameworks und Unterlagen unterliegen dem Urheberrecht.
Eine Vervielfältigung, Weitergabe, Veröffentlichung oder kommerzielle Nutzung ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters nicht gestattet.
11. Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Nähere Informationen sind der separaten Datenschutzerklärung auf der Website des Anbieters zu entnehmen.
12. Gerichtsstand und anwendbares Recht
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist – soweit gesetzlich zulässig – Berlin.
13. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die gesetzliche Regelung.
Stand: Januar 2026